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15.04.2004
Kulturspaziergang mit Lothar Mark rund um den Mannheimer Marktplatz
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Ein Bericht von Elvira Jakobi

Der erste Kulturspaziergang im Jahr 2004 mit Lothar Mark am 27. März führte die fast 80 interessierten Kulturspaziergänger in die G- und H-Quadrate. Seit 15 Jahren lädt Lothar Mark die Mannheimer Bürgerinnen und Bürger zu dieser besonderen Entdeckungsreise in Sachen Kultur und Geschichte ein. Schon als Bürgermeister für Kultur, Schulen, Sport- und Bäderwesen lagen ihm die Entdeckungsfahrten in die nähere Umgebung besonders am Herzen. Ehrenamtlich unterstützt wurde er bei dieser Exkursion von Tanja Vogel von den Reiss-Engelhorn-Museen. Ideales Wetter und ein zentraler Treffpunkt, der Marktplatzbrunnen, waren beste Ausgangsbedingungen für die geschichtliche Spurensuche.

Der Marktplatzbrunnen, mitten auf dem Mannheimer Marktplatz, war ein Geschenk des Kurfürsten Carl Theodor an die Stadt im Jahr 1767. Doch wie auch der Grupello-Brunnen am Paradeplatz, war dieses sandsteinerne Brunnendenkmal ursprünglich nicht für Mannheim bestimmt. Der Marktplatz, im Zentrum der Unterstadt gelegen, war schon im 17. Jahrhundert als „Speisemarkt“ Mittelpunkt des bürgerlichen Lebens in Mannheim. Ein kleiner Hinweis zur „Sauberkeit des Mannheimer Wassers“ kam dann auch von Tanja Vogel. Sie hatte ein Zitat des Herrn Heinse gefunden, der 1780 notierte: „In Mannheim ist das Wasser so schlecht und hart, dass man im Tee lauter Widerhaken zu trinken meint“. Ein Problem, das heute Gott sei Dank nicht mehr existiert.

In der Trinitatiskirche  wurden die Spaziergänger von Pfarrer Ullrich Nellen begrüßt, der Lothar Mark zur Erinnerung an seine Konfirmation im Jahr 1960 eine Liste aller Konfirmanden schenkte. Die Trinitatiskirche wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von der lutherischen Gemeinde erbaut und war bis zu ihrer Zerstörung 1943 das älteste Kirchengebäude der Stadt. Das an historischer Stelle neu entstandene Gotteshaus wurde 1959 eingeweiht und im Jahr 1995 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung anerkannt.

Im Theater „TiG7“ wurde die Gruppe schon von Alexander Miller und Andrea Polanski erwartet und zu einer kleinen Führung durch den modernen Theaterbau erwartet. Das Theater in „TiG 7“ steht als Gegenpol zum Oststadttheater und hat hier mit modernen Inszenierungen einen festen Platz in der Mannheimer Kulturlandschaft gefunden. Einen kleinen Einblick in einen der schönsten Mannheimer Hinterhöfe der Unterstadt ermöglichte Architekt Lindemann in H7, 28. Mit viel Liebe und Geduld wurde dieses Ensemble renoviert und zu einer kleinen Oase inmitten der Stadt.

Auf dem Weg zurück zum Ausgangspunkt des Spaziergangs machten Lothar Mark und Tanja Vogel noch auf einiges aufmerksam: So stand auf dem Areal, auf dem jetzt das ZI steht, früher das Wohnhaus des Mannheimer Henkers. Während der Nazizeit unterhielt die Deutsche Frauenschaft dort eine Notküche. Das alles in einem angestammten Kommunistenviertel, was natürlich volle Absicht war und immer wieder zu Überfällen und Schlägereien führte. Überhaupt gab es für Lothar Mark hier einiges über die Geschichte der frühen Mannheimer Industrieentwicklung und die Arbeiter- und Armenviertel dieser beiden Quadrate zu berichten.

Bevor sich Lothar Mark von der Gruppe verabschiedete, stellte er Johanna Jakobi und Boris Weirauch vor. Beide hatten sich intensiv mit der Geschichte der Mannheimer SPD beschäftigt und erinnerten die Kulturspaziergänger an einige große Sozialdemokratinnen und Sozidemokraten wie Jakob Trumpfheller, Lena Maurer, Therese Blase, Carlo Schmid, Werner Nagel, und Walter Spargerer, der als Zeitzeuge auch heute noch viel über die Geschichte der Mannheimer SPD zu erzählen weiß. Beide erinnerten zu recht an den erst kürzlich verstorbenen Mannheimer Landtagsabgeordneten Max Nagel.

Der Kulturspaziergang endete mit dem Hinweis auf den nächsten Kulturspaziergang  am 20. Juni, um 13:00 Uhr in Seckenheim, Treffpunkt am Alten Rathaus (OEG Haltestelle).




 

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