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Pressemitteilungen
03.02.2006
Völlig unstatthafter Vergleich! Lothar Mark zum Vergleich zwischen Adolf Hitler und Hugo Chávez durch US-Verteidungsminister Donald Rumsfeld
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Die Äußerungen Donald Rumsfelds, der den Machtaufstieg des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez mit dem von Adolf Hitler verglich, sind völlig inakzeptabel. Chávez sei, so Rumsfeld, „wie Adolf Hitler legal gewählt worden, habe dann die Macht konsolidiert und arbeite jetzt eng mit Fidel Castro (Kuba), Evo Morales (Bolivien) und anderen zusammen.“


Zugegeben, Hugo Chávez ist umstritten, manche halten ihn für einen Populisten. Tatsache aber ist, dass er 1998 mit 56 Prozent der Stimmen und im Jahr 2000 mit fast 60 Prozent vom Volk direkt gewählt wurde und 2004 das von seinen Gegnern geforderte Referendum mit 59,25 Prozent der Stimmen zu seinen Gunsten entschied. Hitler und die NSDAP erreichten bei der Reichstagswahl 1932 nur rund 33 Prozent der Stimmen. Angesichts der Zerstrittenheit der anderen Parteien wurde er beauftragt, eine stabile Regierung zu bilden. Am 30. Januar 1933 wurde er von Reichspräsident Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Die Wahl am 5. März entsprach keinen demokratischen Grundsätzen mehr, da Kommunisten und Sozialdemokraten nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar bereits verhaftet, inhaftiert und erstere sogar verboten waren. Vom Volk gewählt wurde Hitler nie, auch am 5. März erreichte die NSDAP nicht mehr als 43,9 Prozent der Stimmen und damit keine absolute Mehrheit.


Wenn Hugo Chávez in einem Atemzug mit Hitler genannt und der bolivianische Präsident Evo Morales gleichfalls in Misskredit gebracht wird, zeugt das von erschreckender Geschichtsklitterung. Wer so agiert, war und ist auch in der Lage, einen Krieg zu entfesseln (Irak), der auf Lügen basiert und dessen Folgen nicht bedacht wurden. Bei solchen unstatthaften Vergleichen wird das Misstrauen der Lateinamerikaner, aber auch der restlichen Welt gegenüber der Bush-Regierung weiter wachsen; über zunehmenden Antiamerikanismus sollte man sich nicht wundern.


 


Lesen Sie hier die Reaktion der venezuelanischen Botschaft auf diese Pressemitteilung.



 

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