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Positive Resonanz
04.04.2006
Dr. Frank Mentrup, neuer Mannheimer SPD-Abgeordneter in Stuttgart, dankt allen am Wahlkampf Beteiligten für ihre Unterstützung.
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Dr. Frank Mentrup, Stadtrat/MdL

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Freundinnen und Freunde,

 

nun ist es überstanden, ein anstrengender und engagierter Wahlkampf ist zu Ende gegangen. Die letzten Plakate werden abgehängt, die Schreibtische und e-Mail-Fächer sortiert und es gibt auch einmal wieder ein Wochenendtag ohne Politveranstaltung. Auch eine erste Fraktionssitzung in Stuttgart habe ich hinter mir.

Bevor wir uns nun aber in den bekannten Alltag der Stadtteil- und Kommunalpolitik und in den unbekannten Alltag der Landespolitik mit allem Elan stürzen, ist es mir ein großes persönliches Bedürfnis, mich bei Euch zu melden:

 

Erstens:  Danke! Danke! Danke!

Ich danke Euch von Herzen für Euern engagierten und motivierten Wahlkampf, den Ihr gemeinsam mit mir durchgezogen habt. Von zentral nach dezentral habe ich vielen zu danken. Viele haben sich persönlich eingebracht, geklebt, gehängt, organisiert, bedient, auf- und abgebaut, am Info-Stand gestanden, Hausbesuche gemacht, im Freundes-, Kollegen – und Bekanntenkreis persönlich geworben und auch für manches den Kopf hingehalten. Dafür danke ich Euch – es kam und kommt in erster Linie der SPD, der SPD-Mannheim und mir als neuem Landtagsabgeordneten zugute. Alles hat geklappt, alle Termine wurden von Euch eingehalten und bis auf zwei Termine (Skatturnier der AWO-Käfertal und Info-Stand Neckarstadt-Ost vorm Marktkauf, sorry!) auch alle von mir. Und auch und gerade deshalb hat es mir Spaß gemacht. Es hat Spaß gemacht, diesen Wahlkampf mit Euch durch zu ziehen, nicht nach zu lassen, am Ball zu bleiben und nun seit rund einem Jahr, zugespitzt in den letzten Monaten draußen bei den Menschen und in den Stadtteilen zu sein. Auch war es schön, Euch dadurch noch besser kennen zu lernen.

Vielen von Euch will und werde ich noch ganz persönlich danken, für Deinen, Euern ganz persönlichen Einsatz, soweit ich ihn mitbekommen habe. Das möchte ich im Rahmen eines Helferinnen- und Helferfestes tun, zu dem ich Euch noch einlade. Ich hoffe, dass Ihr dann alle meine Gäste seid.

 

Zweitens: Wir waren nicht schlecht, wir waren gut!! Wir werden noch besser!

Ein Wahlergebnis von 40% im Mannheimer Norden - ehrlich, auch ich war am Anfang ein bisschen ernüchtert, hätte mir durchaus mehr erhofft und erwartet. Doch können wir die Welt und ihre Einflüsse außen herum nicht ausklammern, müssen das Ergebnis vor der Gesamtsituation betrachten. Da gibt es jetzt einige, auch in unserem Kreisverband (siehe Mannheimer-Morgen-Berichterstattung von der KDV am Samstag), die das Ergebnis voreilig herunterreden. Dazu ist kein Anlass.

Lasst uns daher das Mannheim-Nord-Ergebnis mit denen anderer Großstadtwahlkreise und mit früheren Wahlen vergleichen:

  • In vielen anderen Großstadtwahlkreisen hat die SPD über 10% verloren, in Mannheim-Nord 7,7 %.
  • In den anderen Großstadtwahlkreisen hat die SPD mehr verloren, als die Wahlbeteiligung zurück ging, nicht in Mannheim Nord (Wahlbeteiligung rund 9 % geringer).
  • Während wir ungefähr wieder das Ergebnis von Max Nagel von 1996 (40,8%) erreicht haben, als die SPD landesweit schon einmal auf 25% abgefallen war, liegen die CDU und die GRÜNEN unter ihrem Ergebnis von 1996, die CDU hat sogar gegenüber 2001 noch einmal 4,5% verloren. Vor allem der Höhenflug der GRÜNEN, der in anderen Großstädten weiterging, ist in Mannheim-Nord gestoppt. Hier hatten die GRÜNEN 1996 9,4 % erreicht, Herr Fontagnier jetzt 8,1 % (in anderen Großstädten meist deutlich 2-stellig, landesweit über 11 %). Auch die WASG konnte in Grenzen gehalten werden. Frau Kuch erreichte zwar 6,9%, angesichts von fast 5% im Mannheimer Süden beim deutlich weniger profilierten Herrn Merling ein aber unerwartet niedriger Wert und im Bereich des Bundestagswahlergebnisses 2005. 

Wieder haben wir im Mannheimer Norden etwa 15% besser abgeschnitten als die SPD landesweit - der selbe Abstand, den Max Nagel 1996 und 2001 erreicht hatte und in der Größenordnung eines Lothar Mark 2005 - und das, obwohl es nicht die Möglichkeit der zwei Stimmen wie bei der Bundestagswahl gab. Und wir haben so den Wahlkreis als einzigen in Baden-Württemberg wieder direkt geholt.

Beängstigend ist natürlich der Rückgang der Wahlbeteiligung bei Landtagswahlen - insbesondere im Mannheimer Norden. Von 56,9 % im Jahr 1996 über 49,3 % im Jahr 2001 sank sie auf nun 40,8%. 16 % Rückgang in 10 Jahren zulasten aller etablierter Parteien. Es ist das persönlich gute Ergebnis der jeweiligen SPD-Kandidaten, dass dieses nicht überwiegend zulasten der Sozialdemokratie ging, wie dies sonst oft der Fall ist.

Anders gesagt: Hätten alle Effekte gegen die SPD so gegriffen (Wahlbeteiligung runter, WASG rauf, GRÜNE rauf, CDU gleich), wie dies am Wahlsonntag in den anderen Großstadtwahlkreisen der Fall war, hätten wir locker 10-14 % verlieren können  - dass das nicht so gekommen ist, ist Euer Verdienst in diesem tollen Wahlkampf !!

 

Auf diesem Fundament müssen wir nun aufbauen und in den zukünftigen Wahlkämpfen die Personen und Konzepte präsentieren, die für eine glaubhafte, (führungs-)starke und aufrichtige Sozialdemokratie stehen, deren Meinungen man kennt, deren Persönlichkeiten man schätzt und von denen man sich gut verstanden und vertreten  fühlt.

 

Gerne will ich mit Euch in Kontakt bleiben und erste Eindrücke aus der Landtagsarbeit mitteilen. Dazu nächste Woche mehr.

 

Für heute verabschiede ich mich mit solidarischen & roten Grüßen

 

Euer Frank

 

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